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Velotouren

Zur Quelle des Doubs



Startort:
Zielort:
Distanz:
Fahrzeit (ohne Pause):
Höhendifferenz:
Kondition:
Fahrtechnik:
La Chaux-de-Fonds
Yverdon
142 km
ca. 6 bis 7 Std
1010 m
mittel
gut
 
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Die Tour beginnt in La Chaux-de-Fonds. Wenn man aus dem Bahnhof heraus kommt fährt man gerade-aus bis zur Hauptstrasse und zweigt dort links ab. Dann folgt man der Hauptstrasse bis man das Ende von La Chaux-de-Fonds erreicht. Rechts ist ein kleiner Flugplatz und etwa 500 m weiter zweigt man dem Velowegweiser folgend rechts ab.
Auf dieser verkehrsarmen Nebenstrasse fährt man nach Le Locle, ohne jedoch durch den Ort zu fahren. Dann beginnt die Abfahrt nach Les Brenets. In Les Brenets angekommen lohnt sich ein kurzer Abstecher hinunter an den Doubs der sich hier, umgeben von imposanten Kalksteinfelsen, zum Lac des Brenets weitet.
Dann geht es über die Grenze nach Frankreich, dem Doubs entlang in Richtung Monthe, das etwa 75 km von Les Brenets entfernt ist. Man fährt die ganze Strecke auf der Hauptstrasse, die auf weiten Strecken erstaunlich verkehrsarm ist. Ich habe die Tour unter der Woche gefahren, möglicherweise hat es an den Wochenenden mehr Verkehr, dafür keine grossen Lastwagen.
Die Strecke ist abwechslungsreich und sehr angenehm zu fahren. Die gut 250 Höhenmeter realisiert man kaum.
Der Doubs windet sich durch das Tal, das manchmal weit und offen ist und manchmal schmal und felsig. Zwischen Côte Brune und Colombière windet sich der Doubs an imposanten Felsformati-onen vorbei, dann wird das Tal wieder offener. Bis kurz vor Pontarlier kann man die stetig wechselnde Naturkulisse geniessen. Pontarlier zu durchfahren ohne vom kürzesten Weg abzukommen ist leider nicht ganz so einfach, da man nicht immer dem Doubs entlang fahren kann. Ist man durch, fährt man weiter, den Doubs zur linken, hoch zu den Seen Lac de St- Pont und dem Lac de Remoray. Auf dieser Strecke hat es sogar einen Radstreifen.
Hat man das Ende des Lac de St- Pont erreicht, wird man von Wegweisern nach Monthe und der Quelle des Doubs. Will man auf Nebenwegen zum Doubs gelangen, muss man allerdings am Ende des Lac de Remoray links nach Rochejean abzweigen. Diese Strasse führt dem hier jungen Doubs entlang nach Gelin wo man wieder auf die Hauptstrasse nach Mouthe kommt. Das ist ein kleiner Umweg der sich lohnt.



  In Mouthe angekommen fährt man den Wegweisern nach zur Quelle des Doubs. Die Quelle verbirgt sich unscheinbar in einer waldigen Anhöhe. Es ist schon ein spezieller Moment, zu sehen wie da unerschöpflich Wasser aus einer Felsspalte fliesst das den Beginn eines Flusses bildet.
Die Quelle wird durch ein Höhlensystem genährt in dem sich Sickerwasser vom ca 60 km² grossen Risoux-Massiv sammelt. Trotz mehrfacher Unter-suchungen, kennt man aber das unterirdische Wassersystem nur zu einem kleinen Teil.
Hat man sich an der Quelle satt gesehen, geht die Tour weiter auf den 1260 Meter hohen Col de Landoz-Neuve und wieder zurück in die Schweiz. Die Steigung ist sanft und man überwindet die 250 Höhenmeter ohne grosse Anstrengung. Leider hat man oben auf dem Pass keine Sicht auf den Lac de Joux. Unmittelbar nach der Grenze zweigt man links ab und fährt auf einer Naturstrasse durch den Wald hinunter nach Vallorbe. Die Naturstrasse ist streckenweise sehr holprig und wenig komfortabel für ein ungefedertes Velo. Wer die Hauptstrasse nach hinunter nach Charbonnières bevorzugt, muss nachher weiter auf der Hauptstrasse nach Vallorbe hinunter fahren.
In Vallorbe angekommen, lohnt es sich einen Ausflug zu den Grotten von Vallorbe, wo auch der Fluss Orbe entspringt, zu machen.
Von Vallorbe fährt man via Le Day der Bahnlinie nach Bretonnières. Von Bretonnières aus folgt man der ausgeschilderten Veloroute nach Orbe. Bevor man richtig nach Orbe hinein kommt, zweigt man kurz vor der Brücke rechts ab und fährt nach Chavronay. Von dort fährt man entlang der Rote 5 nach Yverdon. Die Hauptstrasse von Orbe nach Yverdon sollte man wenn immer möglich meiden. Der Verkehr ist zwar nicht allzu dicht, aber dafür schnell und aggressiv. Als Velofahrer spürt man schnell, dass man hier nicht willkommen ist.