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Velotouren

St-Imier - Yverdon


Startort:
Zielort:
Distanz:
Fahrzeit (ohne Pause):
Höhendifferenz:
Kondition:
Technik:
St-Imier
Yverdon
120 km
ca. 7 Std
1560 m
gut
mittel
 
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Die Tour beginnt unmittelbar mit einer Steigung. Etwa 350 Höhenmeter sind zu bewältigen, dann zweigt man, kurz vor der Passhöhe des 1248 m hohen Mont Soleil, dem Wegweiser der Route 7 folgend nach links ab. Eine wunderschöne Höhentour durch die imposante Juralandschaft folgt, bis man nach ca. 25 km das 1000 m hoch gelegene La Chaux de Fonds erreicht.
Wer Lust hat kann sich die Stadt anschauen, die Route führt jedoch an La Chaux de Fonds vorbei und man steigt wieder auf 1150 m.
Die angenehme, schnelle Abfahrt führt in das Hochtal Vallée des Ponts, im Kanton Neuenburg eigentlich nur unter dem Namen Valleé de la Sagne bekannt. Das völlig baumlose Tal beginnt nahe von La Chaux de Fonds auf einer Höhe von 1150 m. Es erstreckt sich über 18 km und weitet sich von anfänglich 500 m auf bis auf einen Breite von 3 km aus.
Die Veloroute führt von le Crêt aus quer durch das Tal. Nach einer etwa 5 km langen Strecke durchquert man das Tal wieder und kommt nach Les Ponts-de-Martel. Erst bei den Taldurchquerungen sieht man, wie beeindruckend schön und gross das Tal ist.
Nach weiteren 5 km erreicht man das Ende des Tals, welches durch den etwa 80m hohen Wall Les Empoiseux, abgeschlossen wird. Hat man diese Anhöhe erklommen, geht es nachher hinunter in das 735 m hoch gelegene Val de Travers, womit man die 1000 m Höhengrenze erstmals für einige Zeit unterschreitet.
  Die Strecke führt hier auf gut ausgebauten Radwegen dem Fluss L‘Areuse entlang durch das Val de Traverse nach Gouvet und weiter nach Fleurier.
Nun geht es für etwa 3 Km der Hauptstrasse entlang nach Buttes, wo man nach rechts abzweigend die Hauptstrasse verlässt und der Aufstieg zum 1041 m hoch gelegenen La Cote-aux-Fées in Angriff nimmt. Nach weiteren 70 Höhenmetern hat man den vorläufig höchsten Punkt erreicht und fährt nun durch das kleine aber beeindruckend schöne Hochmoor von La Varconnaz nach L‘Auberson.
Die nun folgende Strecke ist der eigentliche, land-schaftliche Höhepunkt der an sich schon schönen Tour. Eine lange, sanfte Steigung führt durch die Aiguilles de Baulmes hoch bis auf etwa 1280 m durch urchige, beinahe unberührte Natur. Das langsame Vorwärtskommen bedingt durch die Steigung lässt einem Zeit zur genauen Betrachtung der vielen Naturschönheiten.
Den krönenden Abschluss der Fahrt durch die schöne Landschaft bilden die schroffen felsigen Bergspitzen, welche plötzlich in beeindruckender Höhe vor einem aufragen.
Diese steilen, zerklüfteten Felswände sind auch bei den Sportkletterern sehr beliebt.
Die folgende Abfahrt zum 632 m tief gelegenen Baulmes ist steil und kurvig, hier ist viel Konzentration gefordert. In Baulmes angekommen, verlasse ich die Route 7, welche noch bis nach Nyon führt, und fahre hinunter bis nach Yverdon.