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Drei Pässetour - Etzel, Ibergeregg, Pragel

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Vom Bahnhof Uster aus fährt man via Riedikon nach Mönchaltorf. Von dort aus weiter durch die schöne hügelige Zürcheroberländer-Landschaft via Brand, Grüningen, Wolfhausen hinunter nach Rapperswil. Nach Wolfhausen, beim Weiler "Uf Dorf" bietet sich die Gelegneheit die Aussicht auf den Zürichsee, den Damm und die beiden Inseln Ufenau und Lützelau zu geniessen. Auch den Etzel, den es als nächstes zu bezwingen gilt sieht man gut. Über den Damm gelangt man nach Pfäffikon SZ. Dort muss man bei der ersten Rondelle nach links abzweigen. Der Wegweiser für die Route 9 geht leider fast etwas unter in den vielen anderen Schildern. Nun beginnt der steile Aufstieg zum ca. 950 m hohen Etzelpass. Man braucht für die ca. 5 km und knapp 550 Höhenmeter etwa 40 min, die Steigung liegt zwischen 8 und 12 %. Zum Glück ist fast die ganze Strecke bewaldet, so dass man meistens im kühlen Schatten aufwärts fährt. Oben angekommen muss man links abzweigen, man folgt der schmalen Teerstrasse bis zum Wegweiser Egg. Hier hat man eine recht gute Aussicht auf beide Seiten des Etzels. Man sieht den Zürichsee auf der einen und den Sihlsee auf der anderen Seite. Nun geht es hinunter nach Egg. Dort muss man bei der ersten Verzweigung links, der Wegweiser ist mit Staudamm angeschrieben. Verpassen Sie die Abzweigung nicht, es wäre schade, da man sonst auf der verkehrsreicheren Seite des Sihlsees fahren muss. Nach kurzer Zeit gelangt man an den Sihlsee. Nun kann man genussvoll dem schönen Ufer entlang radeln und die Landschaft geniessen. Bei der zweiten Brücke überquert man den See. Gleich nach der Brücke geht's nach links weiter, eine schmale Strasse mit Fahrverbot für Autos. Hier radelt man durch eine schöne kleine Moorlandschaft, bis man schliesslich auf der Hauptstrasse nach Unteriberg landet. Damit steht man auch schon kurz vor dem zweiten Aufstieg zur 1406 m hochgelegenen Ibergeregg. Da man sich aber schon auf einer Höhe von rund 900 m befindet, ist die Höhendifferenz mit 600 m nur geringfügig grösser als die von Pfäffikon auf den Etzel. Der Aufstieg ist weniger steil als der auf den Etzel und führt durch eine schöne, offene Gebirgslandschaft Nun folgt eine steile, rasante und kurvige Abfahrt. Aber bitte nicht bis nach Schwyz hinunter rasen, man würde eine landschaftlich wunderschöne Strecke verpassen. Auf einer Höhe von etwa 1130 m (für diejenigen, die einen Höhenmesser haben) gibt es eine Abzweigung nach Illgau. Auf dem Wegweiser ist leider nur das Ferienhaus St. Karl signalisiert. Dort muss man links abzweigen. Nun fährt man durch eine wild-schöne Landschaft hinunter nach Illgau und weiter ins Muotatal.
  Startort:
Zielort:
Distanz:

Fahrzeit:

Höhendifferenz:
Kondition:
Technik:
Uster
Rapperswil oder Uster
bis Rapperswil 140 km
bis Uster 170 km
bis Rapperswil 7.5 bis 8.5 Std
bis Uster 9 bis 10 Std
2700 m
sehr gut
mittel

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Danach geht es durchs Muotatal hinauf nach Muotathal. Diese Strecke ist zwar schön, aber leider ziemlich verkehrsreich. Zur linken Seite blickt man an eine hohe, schroffe Felswand, kaum zu glauben, dass man von dort heruntergekommen ist.In Muotathal angekommen, ist der Einstieg in den Pragelpass leicht zu finden. Schon die ersten Meter zeigen einem was man auf den nächsten 7 Km zu erwarten hat. Die Steigung beginnt mit etwa 15 % und fällt bis man oben ist selten unter 10 %, da muss man lange hart in die Pedalen treten. Der ganze Aufstieg dauert bei einem Geschwindigkeits-
durchschnitt von ca. 5.5 km/h etwas mehr als eine Stunde. Während dieser Zeit hat man trotz der Anstrengung Zeit, den wunderschönen, urwüchsigen Bödmerenwald zu bestaunen. Immerhin befährt man hier den, mit 600 Hektar grössten Urwald des Alpnraumes.Dieser Wald wurde seit Jahrtausenden nicht bewirtschaftet, da die Bergflanken zu steil und die Tranportwege zu schwierig sind. Der Wald, der unter Naturschutz steht, besteht vorallen aus Fichten, die zum Teil bis zu 450 Jahre alt sind. Allerdings muss man sich schon bis auf etwa 1000 m Höhe hinaufarbeiten bevor der wirklich schöne, faszinierende Teil des Waldes beginnt. Oben angekommen, hat man eine Rast verdient. Wer will, kann sich bei einer der zwei Alphütten mit selbstgemachtem Muotataler-Alpkäse, Brot und frischer Milch verpflegen. Nun beginnt die dritte und letzte Abfahrt durch das enge Tal hinunter, unterbrochen durch die etwa 4.5 km lange ebene Strecke dem Klöntalersee entlang nach Netstal. Dort angekommen, gilt es den Einstieg in die Route 4 zu finden, da man sonst ziehmlich lange der stark befahrenen Hauptstrasse nach Niderurnen entlang fährt. Kein Vergnügen. Tatsächlich weist einen, ein Wegweiser der Veloroute 4 in die richtige Richtung. Nur, man muss schnell reagieren, wenn man ihn auf der abwärtsführenden Strecke nicht verpassen will. Nun geht es schön eben der Linth entlang bis nach Niederurnen. Dort hat man die Wahl, entweder auf der Route 4 zu bleiben und via Bilten, Schänis nach Schmerikon, oder alles dem Linthkanal entlang zu fahren. Ich persönlich bevorzuge nach dieser Tour die Strecke dem Linthkanal entlang. Man kann auf dieser etwa 8 km langen, ebenen, schnurgeraden Strecke einfach drauflosradeln, das ist so herrlich entspannend nach all den Steigungen, Abfahrten und Kurven. Kurz nach Schmerikon zweigt man rechts ab nach Eschenbach und fährt dann via Ermenswil nach Rüti. Rüti ist eine art Knotenpunkt im Zürcheroberland. Fünf Hauptstrassen aus allen Richtungen treffen dort zusammen. Wer sich dort nicht auskennt, tut gut daran sich Zeit zu lassen um den richtigen Weg zu finden. Es gibt viele Möglichkeiten von hier aus nach Uster zu fahren, die schönste, aber nicht die kürzeste ist führt über Wolfhausen wo man hergekommen ist.